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Entwurmung

Eine regelmäßige Entwurmung ist als Gesundheitsprophylaxe wichtig für Hund und Katze. Idealerweise sollte das Impfschema so gelegt werden, dass das Tier eine Woche vor der Impfung entwurmt wird. So hat man bei der Impfung ein kerngesundes Tier und somit ein unbelastetes Immunsystem, das die Impfung gut verarbeiten kann.

So ist es bei einer reinen Wohnungskatze, in deren Haushalt auch kein anderes Tier lebt, das nach draußen gelangt, vollkommen ausreichend, sie 1x jährlich – vor der Impfung – zu entwurmen. Sie kann sich auch in der Wohnung über Blumenerde oder rohem Fleisch infizieren.

Anders sieht es bei Katzen aus, die rausgehen und gegebenenfalls sogar regelmäßig Mäuse fangen und fressen. Hier ist ein Entwurmungsschema von 3-4x jährlich empfehlenswert.

Bei Hunden ist zu beachten, wie intensiv der Kontakt zu anderen Hunden ist bzw. wie viel er auf Spaziergängen schnüffeln.

Für einen Hund, der immer nur brav bei Fuß seines Besitzers läuft und niemals an anderen Hunden oder herumliegenden Kothaufen schnüffelt, ist es im Prinzip auch ausreichend, ihn 1-2x jährlich zu entwurmen.

Anders ist es jedoch bei Hunden, die viel Kontakt zu anderen Artgenossen haben und viel schnüffeln. Hier sollte konsequent alle 3 Monate entwurmt werden, um dem hohen Infektionsdruck standzuhalten.

Andere Tiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen werden nicht prophylaktisch, sondern nur auf eine Indikation hin gegen Endoparasiten behandelt.

Bei Fragen sprechen Sie uns bitte an. Wir ermitteln gerne ein individuelles Entwurmungsschema für Ihr Tier.

Text modifiziert nach einem Ausbildungsbericht von Frau Kirsten Stark.

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