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Urin- und Kotuntersuchungen

Urinuntersuchung

Durch die Nieren werden verschiedene Substanzen und Giftstoffe aus dem Blut gefiltert und über den Urin ausgeschieden.

Die Urinuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteilen in der Diagnostik von Krankheiten der Harnwege oder auch verschiedener Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus, Zuckererkrankung).

Die Harnuntersuchung in unserer Praxis besteht aus folgenden Komponenten:

  • Adspektion: Farbe, Geruch und Trübung des Urins werden beurteilt.
  • Spezifisches Gewicht: Das spezifische Gewicht zeigt an, ob die Nieren noch in der Lage sind, den Urin zu konzentrieren. Ist die Niere geschädigt, sinkt die Konzentrationsfähigkeit und somit das spezifische Gewicht.
  • Harnstick: Mit dem Harnstick lassen sich schnell veränderte Konzentrationen verschiedener Bestandteile des Urins nachweisen, die Hinweise auf bestimmte Erkrankungen geben können. So deutet ein erhöhter Glukosespiegel im Urin möglicherweise auf eine Zuckerkrankheit hin.
  • Harnsediment: Urin wird zentrifugiert und das Sediment, also die festen Bestandteile des Harns, wird unter dem Mikroskop analysiert. Es werden häufig Erythrozyten, Bakterien und Harnkristalle gefunden. So erhält der Tierarzt Hinweise, ob z.B. eine Entzündung oder Blasensteine vorliegen.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen liefern eine Grundlage für eventuell notwenige weitere Diagnostik, wie z.B. Röntgen oder Ultraschall und für die Therapie.

 

Kotuntersuchung

Die Gegebenheiten unseres praxiseigenen Labors ermöglichen es uns, drei Arten von Kotuntersuchungen selbst vor Ort durchzuführen, um schneller zu einem Ergebnis zu gelangen, als würde man die Proben in ein Fremdlabor schicken.

So ist es uns möglich, die Kotproben speziell auf Giardien – das sind Einzeller, die sich im Dünndarm ansiedeln und Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen – zu untersuchen. Es wird dem Patientenbesitzer stets geraten, möglichst eine Sammelkotprobe von 3 aufeinanderfolgenden Tagen zu bringen, da die Parasiten nicht mit jedem Kotabsatz ausgeschieden werden und so die Wahrscheinlichkeit von falsch negativen Tests verringert wird. Für die Untersuchung auf Giardien gibt es einen Schnelltest zur Antigen-Bestimmung.

Neben diesem Schnelltest gibt es für die Untersuchung auf andere Endoparasiten (z. Bsp. Spulwürmer oder Bandwürmer; aber auch Bakterien oder Kokzidien) ein Verfahren zur Anreicherung (Flotation) für die anschließende mikroskopische Untersuchung.

Hefepilze kann man auch gut in einem gefärbten Direktausstrich nachweisen.

Bei positivem Ergebnis wird eine entsprechende medikamentöse Behandlung eingeleitet.

 

 

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